Gymnasium Arnoldinum  
 
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Erstes Arbeitstreffen der Arnoldiner mit Vertretern der Comenius Partnerschulen aus Frankreich und Italien

Angefangen hat alles im März 2004 mit einer Einladung durch die Bezirksregierung Düsseldorf an das Arnoldinum zur Teilnahme an einem Comenius Kontaktseminar zum Thema „Selbstevaluation an Schulen“ in Nantes/Frankreich.
Unter den etwa 30 Teilnehmern aus verschiedenen Ländern und Regionen Europas wurde während des viertägigen Seminars, zu dem auch eine Vertreterin des Gymnasiums Arnoldinum angereist war, nicht nur sehr viel über „Evaluation“ diskutiert, man hatte auch Gelegenheit, die Schulsysteme anderer EU-Staaten kennen zu lernen und einen Einblick in das Schulprofil einzelner Schulen zu bekommen.
Auf besonderes Interesse bei den europäischen Partnern stieß die Vorstellung von der „Selbstständigen Schule“ und die Umsetzung dieses Konzeptes am Gymnasium Arnoldinum. Nach zwei Tagen gemeinsamer Arbeit in verschiedenen workshops und zahlreicher intensiver Gespräche über die Schule und die Region waren sich eine Vertreterin des lycée privé technique Sacré Coeur aus Nantes, der Schulleiter des istituto comprensivo. A. Manzoni aus Ravanusa (Sizilien) und die Vertreterin des Gymnasiums Arnoldinum darüber einig, dass es für diese drei Schulen und ihr Profil, obwohl sie sehr unterschiedlich in ihrer Ausrichtung waren, interessant und bereichernd sein könnte, zusammen in ein europäisches Projekt einzusteigen, bei dem weniger ein traditioneller Schüleraustausch als vielmehr Aspekte der Schulentwicklung im Vordergrund stehen sollten.
Nachdem nun in Nantes diese Idee geboren war, arbeiteten alle drei Schulen intensiv an den Möglichkeiten der Umsetzung der Projektidee. Bei dem gedanklichen Austausch, der weitgehend per e-mail erfolgte, zeichnete sich schon sehr bald ab, dass es bei diesem Schulentwicklungsprojekt darum gehen sollte, gemeinsam ein Portfolio zum eigenverantwortlichen Arbeiten zu erstellen, das jedoch auf konkret unterrichtlicher Ebene umzusetzen sei. Die Beteiligten aller drei Partnerschulen verständigten sich darauf, die jeweilige Region anhand eines Fragenkatalogs zu untersuchen im Hinblick auf Wünsche und Entfaltungsmöglichkeiten für junge Leute. Die Beteiligten sahen in dieser Form der Zusammenarbeit die beste Möglichkeit, viele Schüler unterschiedlicher Klassenstufen zu beteiligen, fächerverbindend und eigenverantwortlich zu arbeiten, die dabei erworbenen Lernfortschritte zu messen und entsprechend zu dokumentieren.
Da der Projektantrag zwischenzeitlich auch von der EU positiv beschieden worden war, trafen sich unmittelbar nach den Herbstferien Vertreter der Schulen aus Nantes und Ravanusa mit den am Projekt beteiligten Kollegen des Gymnasiums Arnoldinum in Steinfurt, um gemeinsam die anzustrebenden Qualifikationen verbindlich festzulegen, die sicherlich innerhalb der teilnehmenden Fächer noch weiter spezifiziert werden müssen und um die weiteren Arbeitsschritte abzustimmen. Bei den Überlegungen zur Entwicklung dieses Portfolio wurde sehr darauf geachtet, dass die Prinzipien des selbstständigen Arbeitens wie das Konzept der Selbstständigen Schule sie vorsieht, entsprechend Berücksichtigung fanden, den Partnerschulen des Arnoldinums mit ihrem eigenen Profil dennoch genügend Freiraum zur Ausgestaltung der Projektidee blieb.
Als Bilanz des viertägigen Comenius Treffens am Gymnasium Arnoldinum, bei dem die Gäste auch das Arnoldinum als Lernort kennen lernten, am Unterricht teilnahmen, mit vielen Kolleginnen und Kollegen und einigen Schülervertretern ins Gespräch kamen und auch einen Blick in die Region Münsterland werfen konnten, darf festgehalten werden, dass man sich in der konkreten Umsetzung der Projektidee gedanklich ein großes Stück näher gekommen ist. Was anfänglich noch etwas vage schien, hat durch die Arbeitstreffen erheblich an Konturen gewonnen. Es wird spannend werden, wenn es in den nächsten Wochen in den einzelnen Fächern an die konkrete Umsetzung geht und erst recht, wenn die ersten Ergebnisse auf europäischer Ebene ausgetauscht werden können. Das ist spätestens für eines der beiden folgenden Arbeitstreffen vorgesehen, die im Februar in Nantes und im Mai in Sizilien stattfinden werden.
Es bleibt nun zum hoffen, dass der Funke der Begeisterung, der bei allen am Projekt Beteiligten, ganz besonders bei unseren ausländischen Gästen, während des Comenius Treffens am Arnoldinum zu spüren war, noch auf weitere Mitglieder des Kollegiums und viele Schüler überspringt.

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