Gymnasium Arnoldinum  
 
Startseite   /   Impressum   /   Kontakt   /   Sitemap   /   Links   /   Disclaimer   /  
 







 
 

Schulprogramm: Interkulturelle Kontakte - Teilnahme an einem Comenius-Schulentwicklungsprojekt

Mit Beginn des Schuljahres 2005/2006 bekommt das Gymnasium Arnoldinum erstmalig die Chance zur Teilnahme an einem Comenius-Projekt, was bereits im Kooperationsvertrag zur Selbstständigen Schule als mittelfristiges Entwicklungsvorhaben festgeschrieben war.

1. Was verbindet man mit dem Begriff Comenius-Projekt?
Comenius, ein Unterprogramm des Sokrates-Bildungsprogramms der Europäischen Union, verfolgt als Ziele die Verbesserung der Qualität schulischer Bildung, die Stärkung der europäischen Dimension in der Schulbildung, die Förderung des Fremdsprachenerwerbs und die Sensibilisierung des interkulturellen Bewusstseins.

2. Wer sind die Projektpartner?
Mit der Einladung zu einem Comenius-Kontaktseminar zum Thema „Selbstevaluation in der Schule“, das im Mai 2004 in Nantes/Frankreich stattgefunden hat, ist die Schule diesem Entwicklungsvorhaben ein beachtliches Stück näher gekommen. Bei der Vorstellung des Schulprofils des Gymnasiums Arnoldinum in Nantes, wo sich etwa 30 TeilnehmerInnen verschiedenster Schulformen aus den unterschiedlichsten Ländern und Regionen Europas zusammen gefunden hatten, stieß das Konzept von der „Selbstständigen Schule“ und der Umsetzung dieses Konzeptes am Gymnasium Arnoldinum auf reges Interesse, so dass dort bereits die Möglichkeit einer Partnerschaft zwischen dem Gymnasium Arnoldinum Steinfurt, dem istituto comprensivo A. Manzoni in Ravanusa/Sizilien und dem lycée privé technique Sacré Coeur in Nantes/Frankreich ins Auge gefasst wurde.

3. Weshalb ausgerechnet ein Schulentwicklungsprojekt?
Da die drei Partnerschulen in ihrer Ausrichtung sehr unterschiedlich und für SchülerInnen unterschiedlichster Altersstufen konzipiert sind, schien den Vertretern der drei Schulen die Umsetzung des Wunsches zur gemeinsamen Projektarbeit am ehesten über ein Schulentwicklungsprojekt möglich, da sich diese, im Gegensatz zu den üblichen Schulprojekten, die eher unterrichtsorientiert sind, auf den Bedarf der beteiligten Schulen als Bildungseinrichtungen konzentrieren. Schulentwicklungsprojekte ermöglichen somit Teams aus Lehrern, Schulverwaltung und Schulen Informationen und Erfahrungen zu gemeinsam entwickelten Bedürfnissen und Problemen auszutauschen, neue effiziente und bedarfsgerechte Ansätze und Methoden zu entwickeln und in den teilnehmenden Schulen zu erproben und zu praktizieren.
Vor dem Hintergrund der von der EU gesetzten Vorgaben und in Anpassung an das Profil der drei Partnerschulen wurde im intensiven Gedankenaustausch zwischen den Schulen und bei zwei umfangreichen Arbeitstreffen am Gymnasium Arnoldinum mit allen am Projekt Beteiligten und zusammen mit Vertretern der beiden Schulen aus Nantes und Sizilien der genaue Projekttitel, das Projektziel und die Umsetzung der Projektidee intensiv diskutiert, sowie der zeitliche Rahmen für die wichtigsten Arbeitsschritte festgelegt.

4. Von der Projektidee zur konkreten Umsetzung
Als Ergebnis dieser gemeinsamen Überlegungen und gleichzeitig als Basis für den gemeinsamen Projektantrag bleibt festzuhalten, dass ein Portfolio erarbeitet werden soll zur Erfassung und Messung der in einem eigenverantwortlich gesteuerten Lern- und Arbeitsprozess erworbenen Fortschritte, Fähigkeiten und Fertigkeiten mit dem Ziel der Umsetzung auf konkret unterrichtlicher Ebene. Als gemeinsamen unterrichtlichen Bezugspunkt wählen die Beteiligten in allen drei Ländern die jeweilige Region, in der die Schüler leben. Sie wird anhand eines Fragenkatalogs, der in den einzelnen Fächern speziell zu erstellen und auch mit den Partnerschulen abzugleichen ist, untersucht werden auf Wünsche und Entfaltungsmöglichkeiten für junge Leute.
Somit ist gewährleistet, dass möglichst viele Kolleginnen und Kollegen unterschiedlicher Fächer und Stufen über das vom Lehrplan her vorgeschriebene Unterrichtsprogramm eine Chance bekommen, sich an diesem Projekt zu beteiligen. Mit der vorgesehenen Art der Umsetzung der gemeinsam entwickelten Projektidee müsste nicht nur für interessierte Kollegen sondern auch für Schüler unterschiedlicher Klassenstufen ein guter Rahmen geboten sein, sich thematisch in das Projekt zu integrieren. Das Projekt fördert gleichzeitig das fachübergreifende und fächerverbindende Arbeiten, das ohnehin eine Säule im Konzept der Umsetzung des Modells der „Selbstständigen Schule“ darstellt, wie es für das Gymnasium Arnoldinum entwickelt und in der Kooperations-Vereinbarung von 2002 festgeschrieben wurde. Abgesehen von den zahlreichen Möglichkeiten der Zusammenarbeit verschiedener Fächer auf inhaltlicher Ebene, stärkt dieses Schulentwicklungsprojekt gleichzeitig die Eigenverantwortung der SchülerInnen bei der Organisation ihrer Arbeitsprozesse, deren Ergebnisse mit Hilfe der Neuen Medien festgehalten und auf europäischer Ebene ausgetauscht werden.
Dieses Schulentwicklungsprojekt ist auf eine dreijährige Zusammenarbeit zwischen den drei Partnerschulen ausgelegt und von seiner Konzeption her ganz bewusst breit und vielschichtig angelegt, um den beteiligten Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schülern viel Freiraum in der Umsetzung und Ausgestaltung der Projektidee zu gewähren. Es muss stets die Möglichkeit zur Veränderung bereits laufender Strukturen offen gehalten werden, um Prozesse und Abläufe zu bewerten und Anregungen aufnehmen zu können. Somit wird auch die Evaluation nicht erst nach Ablauf des gesamten Projektes erfolgen, sondern von Anfang an in die Projektarbeit integriert sein. Neben dem regelmäßigen Austauschen und Abgleichen der Ergebnisse wichtiger Arbeitsschritte wird im Laufe des drei Jahre dauernden Projektablaufs bei den Besuchen an jeweils einer der drei Partnerschulen auch auf europäischer Ebene evaluiert werden.

5. Welche Erwartungen verbinden sich mit dem Comenius-Projekt?
Alle am Projekt Beteiligten hoffen, dass hier thematisch und methodisch ein innovativer Weg beschritten wird, der dazu beiträgt, die vertraute Region mit anderen Augen zu sehen, über den eigenen Horizont hinauszuschauen, vernetzter zu denken und den sprachlichen und kulturellen Austausch nicht nur als angenehme Abwechselung im Schulalltag sondern auch als eine persönliche Bereicherung zu empfinden.

(Auszug aus dem Schulprogramm )

zurück zur Übersichtsseite Comenius Projekt

 
 

Projekte am
Gymnasium Arnoldinum:

Europaschule NRW  
  Logo Europaschule
Zertifikat Europaschule
weitere Infos unter:
Europaschulen NRW
 

SINUS NRW  
  Netzwerk SINUS NRW
Lernprozesse in Mathematik und den Naturwissenschaften
weitere Infos unter:
Netzwerk SINUS NRW
 

Lernpotenziale  
  Lernpotentiale
Lernpotenziale
weitere Infos unter:
Lernpotenziale
 

35. Bundeswettbewerb Informatik  
   

 
 
   powered by dev4u® - CMS