Gymnasium Arnoldinum  
 
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Umsetzung des Schulprogramms


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Fachübergreifender und fächerverbindender Unterricht
Fachübergreifendes Arbeiten am Gymnasium Arnoldinum
Fächerverbindendes Arbeiten am Gymnasium Arnoldinum

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1. Allgemeine Bedeutung
In den seit 1999 gültigen Richtlinien und Lehrplänen für die Sekundarstufe II ist in allen Fächern die Zusammenarbeit mit anderen Fächern nicht nur gewünscht, sondern auch gefordert. In allen Richtlinien und Lehrplänen werden Anregungen zur Umsetzung gegeben und Vorschläge für Themen gemacht, die in besonderer Weise dafür geeignet sind, dass sie interdisziplinär angegangen werden.

SchülerInnen und Unterrichtende sind zwar daran gewöhnt, dass der Unterricht generell nach Fächern organisiert ist, die jeweils unterschiedliche Zugriffsweisen zur Erfassung der komplexen Wirklichkeit bieten – und das gilt auch für den Unterricht in der gymnasialen Oberstufe, wo der Unterrichtsalltag „entlang der einzelnen Fächer strukturiert wird und die grundlegenden Entscheidungen über die Qualifikationen der SchülerInnen bis ins Abitur hinein weitgehend aus den verschiedenen Fächerperspektiven getroffen werden“ (s. fachübergreifender und fächerverbindender Unterricht in der gymnasialen Oberstufe, Landesinstitut für Schule und Weiterbildung Soest 1999, S. 7) – dennoch ist der Wunsch nach Zusammenarbeit bereits in früheren Jahren immer wieder formuliert worden.

Fächerverbindendes Arbeiten hat schon lange vor Inkrafttreten der neuen Richtlinien und Lehrpläne für die Sek. II eine Arbeitsgruppe am Gymnasium Arnoldinum beschäftigt, die sich der Notwendigkeit und Bedeutung des interdisziplinären Arbeitens bewusst war und nach thematisch-inhaltlichen Anbindungsmöglichkeiten in verschiedenen Klassen und Stufen und nach weiteren Konzepten zur Umsetzung gesucht hat neben solchen, die ohnehin schon Tradition an unserer Schule hatten, wie z. B. die Zusammenarbeit mehrerer Fächer im Differenzierungsbereich II mit dem Schwerpunkt im naturwissenschaftlichen Bereich oder die Stufenfahrt der Jahrgangsstufe 7 bzw. seit zwei Jahren der Stufe 6, bei der als Endprodukt seit Jahren ein Musiktheaterstück dargeboten wird, das immer von verschiedenen Fächern her angegangen wurde.

Mit dem Inkrafttreten der neuen Richtlinien und Lehrpläne für die Sek. II im Jahr 1999 ist die Bedeutung des fachübergreifenden und fächerverbindenden Lernens in besonderer Weise in das Bewusstsein der Unterrichtenden und auch der SchülerInnen gerückt. Schaut man sich in vielen Fächern die Themen der in den Richtlinien vorgeschlagenen Kurssequenzen in der Sek. II bzw. die hauseigenen Curricula an, so kann man feststellen, dass es kein Fach mehr gibt, wo nicht in der Themenformulierung bereits die Möglichkeit bzw. Notwendigkeit der Zusammenarbeit mit anderen Fächern erkennbar ist. Ganz offensichtlich ist dieses der Fall im Bereich der Gesellschaftswissenschaften und der Naturwissenschaften.

So heißt es z. B. in den Lehrplänen für das Fach Erdkunde in der Sek. II, dass „fachliche Spezialisierung zwar ein wesentliches Element wissenschaftspropädeutischen Unterrichts ist, sie aber auch die Gefahr der Ausblendung von Perspektiven birgt“ (s. Richtlinien und Lehrpläne Sek. II Erdkunde, S. 8) und damit einer ganzheitlichen Betrachtung der Wirklichkeit nicht gerecht würde. „Die für die Gegenwart und - soweit vorhersehbar- auch für die Zukunft bedeutsamen zentralen Fragestellungen sprengen die Fächergrenzen und sind einerseits nur zu beantworten, wenn sich die einzelnen Disziplinen mit ihren Inhalten und je eigenen Zugriffsweisen und Erklärungsansätzen darin treffen und ergänzen“ (s. Richtlinien und Lehrpläne Sek. II Erdkunde S. 8)

Aber auch im Bereich der Sprachen zeigt sich allein in den Themenformulierungen für die Kurssequenzen die zwingende Notwendigkeit der Zusammenarbeit mit anderen Fächern. So heißt es z. B. im Lehrplan für das Fach Französisch – ein Fach, welches vielleicht in besonderer Weise für ein interdisziplinäres Arbeiten geeignet ist – „Wie jeder Fachunterricht, so ist auch der Fremdsprachenunterricht vor allem durch seine Bindung an die jeweilige Sprache geprägt. Eine Beschränkung auf fachliches Lernen würde allerdings bedeuten, Perspektiven aus der Sicht anderer Fächer auszublenden, was wiederum einem an der Wissenschaftspropädeutik orientierten Oberstufenunterricht zuwider laufen würde“. (s. Lehrplan für das Fach Französisch S. 12, Kap. 1.2). „Das Erkennen von Differenzen zwischen den Fächern und die Problemlösung über Differenzen hinweg kann nur durch fachübergreifendes und fächerverbindendes Lernen gewährleistet werden. Beide sind daher neben dem Fachunterricht wesentliche Prinzipien des Unterrichts in der gymnasialen Oberstufe“. (s. Fachübergreifender und fächerverbindender Unterricht in der gymnasialen Oberstufe Landesinstitut für Schule und Weiterbildung Soest 1999, S. 8)

2. Bedeutung am Gymnasium Arnoldinum
Dass unsere Schule dem fachübergreifenden bzw. fächerverbindenden Lernen einen besonderen Stellenwert beimisst, erkennt man daran, dass fachübergreifender und fächerverbindender Unterricht eine der drei Säulen der Selbstständigen Schule darstellt. Die Schule knüpft damit an eine Tradition an, die sich seit Jahren im Schulalltag widerspiegelt, aber ständig weiter vertieft wird und nach neuen Unterrichtskonzepten verlangt, teilweise durch die Forderungen in den neuen Richtlinien und Lehrplänen für die Sek. II vorgegeben, teilweise durch das pädagogische Leitbild der Schule bzw. die Arbeit in den einzelnen Fachkonferenzen und die Schwerpunktsetzung in einzelnen Fächern angeregt. Fachübergreifendes und fächerverbindendes Lernen verbindet sich in der Regel mit anderen Formen des selbstständigen Arbeitens, wie sie an unserer Schule sehr vielseitig praktiziert werden und mittlerweile ebenfalls ein Stück Unterrichtsalltag darstellen.
(Auszug aus dem Schulprogramm )
  
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Das fachübergreifende Arbeiten stellt, was die praktische Umsetzung angeht, überhaupt kein Problem dar. Es ist entweder vom Unterrichtenden langfristig geplant, oder es ergibt sich aus Anfragen von Schülerseite bzw. aus Anregungen durch den Unterrichtenden im Verlauf einer Unterrichtssequenz. Der Unterrichtende kann somit den Zeitpunkt völlig selbstständig bestimmen. Es sind auch nur selten umfassendere organisatorische Vorkehrungen zu treffen, wie z. B. das Reservieren von Fachräumen, die Bereitstellung von bestimmten Materialien, Terminabsprachen mit außerschulischen Einrichtungen oder Experten.

Fachübergreifendes Arbeiten kann ebenso gut in die Hand von Schülern gelegt werden, indem diese Referate anfertigen, Facharbeiten schreiben, daraus über einzelne Themenbereiche berichten oder sich mit engagieren bei der Vor- und Nachbereitung von Klassen- oder Stufenfahrten bzw. bei Studienfahrten, Exkursionen oder bei Schüleraustauschen.

  
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Sehr viel schwieriger zu organisieren ist das fächerverbindende Lernen, da der Stundenplan der meisten Schülerinnen und Schüler nur wenig Freiräume für solche Aktivitäten zulässt. Vertritt ein Fachlehrer beide Disziplinen oder sogar mehr, die gekoppelt werden sollen, oder handelt es sich um eine Koppelung zweier Fächer, die im Stundenplan „günstig“ - vorzugsweise nacheinander - gelegen sind, minimieren sich die Probleme. Eine Koppelung von mehr als zwei Disziplinen ohne größere organisatorische Vorkehrungen ist wohl eher unrealistisch.

Während fächerverbindendes Arbeiten sich in der Sek. I mit einem vertretbaren Aufwand durchaus organisieren lässt, gestaltet sich dieses für die Sek. II sehr viel komplizierter und schwieriger. Zwei große Organisationsformen bieten sich an, nach denen fächerverbindendes Arbeiten im Schulalltag realisiert werden :

a) Das institutionalisierte Koppelungsmodell
Dieses Modell setzt eigentlich eine stärkere Profilierung voraus, da in der Regel zwei Fächer als Kombifächer den SchülerInnen zur Wahl gestellt werden. Die gewählte Fächerkombination ist damit für eine konstante Lerngruppe während der gesamten gymnasialen Oberstufe verbindlich und der Stundenplan entsprechend darauf ausgerichtet. Das gilt vor allem für bilinguale Bildungsgänge, die allerdings in der beschriebenen Form am Gymnasium Arnoldinum nicht eingerichtet sind.

Ein wirklich institutionalisiertes Koppelungsmodell stellen in der Sek. I die Angebote im Differenzierungsbereich II dar. Hier bietet das Gymnasium Arnoldinum neben den Fächern Latein und Französisch im naturwissenschaftlichen Bereich einen Kombikurs der Fächer Biologie, Chemie, Physik und Erdkunde an, der unter dem Thema „Mensch und Umwelt“ steht.

b) Freie Koppelungsmodelle
Die Arbeitsgruppe fachübergreifendes und fächerverbindendes Arbeiten hat in den vergangenen Jahren gerade mit Blick auf die Förderung des selbstständigen Arbeitens verstärkt nach Umsetzungsmodellen bei Koppelungen in verschiedenen Fächern und Stufen gesucht, sie ausprobiert und evaluiert. In der Arbeitsgruppe waren verschiedene Kolleginnen und Kollegen der Meinung, dass fächerverbindendes Arbeiten dadurch gefördert würde, dass stundenplantechnisch günstige Voraussetzungen geschaffen würden. Vorgeschlagen wurde ein Modell, das die Auflösung der drei zweistündigen Blöcke mit zwei dazwischen liegenden großen Pausen im Laufe eines Schulvormittags vorsah, zugunsten eines Modells, bei dem in zwei dreistündigen Blöcken mit einer längeren Pause unterrichtet werden sollte. So sollte möglichst vielen Kolleginnen und Kollegen sowohl aus der Sek. I als auch aus der Sek. II, die thematisch die Notwendigkeit der Zusammenarbeit sahen, die Möglichkeit der Umsetzung gegeben werden.

Zu Beginn des Schuljahres 2003/2004 ist das zuletzt beschriebene Modell auf Beschluss der Schulkonferenz versuchsweise eingeführt worden, allerdings beschränkt auf zwei Unterrichtsvormittage. Zusätzlich haben Kolleginnen und Kollegen und Mitglieder der SV für die auf 25 Minuten verlängerte große Pause an diesen beiden Vormittagen Angebote zur Pausengestaltung gemacht. Allerdings hat sich dieses Modell in der Realität an unserer Schule nicht bewährt. Schon nach kurzer Zeit ist insbesondere von den Oberstufenschülern erhebliche Kritik geäußert worden. Außerdem ist nicht mehr fächerverbindend gearbeitet worden als vorher.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass interdisziplinäres Arbeiten, zumindest in der Sek. I, weniger von organisatorischen, vor allem stundenplantechnischen Voraussetzungen abhängig ist als vielmehr von der Motivation der Unterrichtenden und vom Erkennen und Nutzen der bestehenden inhaltlichen Freiräume. Die Umsetzung wird weitgehend an freie Koppelungsmodelle gebunden bleiben, die immer ein Stück weit Projektcharakter behalten und meistens auf einen sehr begrenzten Zeitraum beschränkt sein werden.

In der Sek. II wurde in den vergangenen Jahren (seit Erstellen des letzten Schulprogramms) und wird auch gegenwärtig interdisziplinär gearbeitet, weitestgehend nach dem Muster freier Koppelungsmodelle, wobei die Umsetzung in Form des „Schüler-Modera-toren-Modells“ höchstwahrscheinlich Vorrang hat vor anderen Koppelungsmodellen.

Im Schulprogramm von 2000 sind bereits Beispiele für die Umsetzung fächerverbindenden Arbeitens nach dem Fächer-Kooperationsmodell beschrieben worden. In diesem Zusammenhang sei noch einmal auf das sehr breit angelegte Projekt „Epochenumbruch“ hingewiesen. Hier hatten ca. 10 Lehrerinnen und Lehrer der Jahrgangsstufe 12 gemeinsam dieses Thema vereinbart, zu dem sie zu einem festgelegten Zeitpunkt im Verlauf des Halbjahres parallel eine Unterrichtsreihe durchgeführt haben. In allen beteiligten Fächern wurde produktorientiert gearbeitet mit dem Ziel, die Ergebnisse auf einer abschließenden Präsentationsveranstaltung vorzustellen und auch Nicht-Fachleuten die jeweilige Sicht des Faches auf das Thema zu vermitteln. Einzelheiten zum Projektablauf finden sich in der Schulprogrammausgabe von 2000, S. 19 -21.

Abgesehen von diesem sehr breit angelegten Projekt zum fächerverbindenden Arbeiten haben in den vergangenen fünf Jahren regelmäßig Fächer über einen bestimmten Zeitraum nach dem Muster des Fächer-Kooperationsmodells zusammen gearbeitet und ihr Produkt entsprechend präsentiert. Als Beispiele seien hier angeführt:
1. Der Sprachentag im Jahr 2001, der unter dem Motto stand: Sprachen lernen - Menschen verstehen
2. „Zwischen Traum und Wirklichkeit“ - eine Zusammenarbeit zwischen den Fächern Kunst und Französisch in der Stufe 12 (ein Vergleich zwischen der Literatur des frz. Realismus / Naturalismus und der Malerei des Impressionismus)
3. „Galilei“ - ein fächerverbindendes Projekt zwischen verschiedenen von der Bertelsmann Stiftung ausgewählten Medienschulen in Deutschland (Hier hat sich das Fach Französisch eingebracht, wo dieses Thema in einer 10. Klasse, die Französisch als zweite Fremdsprache gewählt hatte, bearbeitet worden ist.)
4. Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Studienfahrten, die in den letzten Jahren immer stärker als fächerverbindende Fahrten durchgeführt worden sind
5. Für alle Jahrgangsstufen der Sek. II sind - wie in den vergangenen Jahren - auch im Schuljahr 2005/2006 Exkursionen geplant mit dem Schwerpunkt im Bereich der Naturwissenschaften und der Gesellschaftswissenschaften, bei denen aktuellen, komplexen aus der Fachperspektive nicht hinreichend zu lösenden Fragestellungen nachgegangen wird.
6. In der Sekundarstufe I lassen sich neben dem fachübergreifenden Arbeiten, das im Unterrichtsalltag selbstverständlich ist, im wesentlichen folgende Schwerpunkte für das fächerverbindende Arbeiten ausmachen:
a) Die Einführung des Faches Naturwissenschaft in den Jahrgangsstufen 5/6 vermittelt den Schülern eine naturwissenschaftliche Grundbildung, mit der sie prozessbezogene und konzeptbezogene Kompetenzen zur Erfahrung und Erfassung ihrer Umwelt erwerben.
b) Die Jahrgangsstufe 6 (bisher die Stufe7) mit dem Schullandheimaufenthalt in Rappershausen bzw. am Dümmer See.
c) Die Jahrgangsstufe 8 (bisher die Stufe 9) mit den Sprachenfahrten, wobei beim deutsch-französischen Schüleraustausch eher fachübergreifend, weniger fächerverbindend gearbeitet wird. Hier steht natürlich das Erlernen und Praktizieren der französischen Sprache im Vordergrund. Landeskundliche Themen und Fragestellungen lassen sich jedoch nicht ausklammern, da das Erlernen einer Sprache auch mit dem Kennenlernen von Landesnatur, Geschichte, Sitten und Gebräuchen zu tun hat bzw. über den landeskundlichen Zugriff Rückkoppelungsprozesse für den Spracherwerb ausgelöst werden.
d) Die Jahrgangsstufe 10, in der die Skifahrt stattfindet, die ebenfalls interdisziplinär vorbereitet wird. Verständlicherweise steht hier das Erlernen des Skilaufens im Vordergrund; es geht aber auch um die Schulung des Bewusstseins für Landschaftspflege und nachhaltige Nutzung einer Region.
e) Ein besonderer Schwerpunkt des fächerverbindenden Lernens liegt an unserer Schule im Bereich des naturwissenschaftlichen Unterrichts. Die Richtlinien fordern eine Zusammenarbeit mit anderen Fächern, denn „eine Zusammenschau der Erkenntnisprozesse aller Unterrichtsfächer nimmt das Wesen des Menschen, seine Fähigkeiten und Fertigkeiten, seine Einbindung in die belebte Natur ganzheitlich in den Blick“ (z. B. Richtlinien Biologie für die Sek II, S. 7). Diese Anforderungen erfüllt der naturwissenschaftliche Unterricht an vielen Stellen, besonders aber in der Zusammenarbeit der Naturwissenschaften Physik, Chemie und Biologie.
s. Unterricht im Fach Naturwissenschaft in den Jahrgangsstufen 5/6
s. Unterricht im Differenzierungsbereich II in den Jahrgangsstufen 9 / 10 im Kombikurs Biologie / Chemie / Physik / Erdkunde. Unter dem Thema „Mensch und Umwelt“ haben diese Fächer für die vier Halbjahreskurse ein gemeinsames Programm entwickelt. Am stärksten betont wird der fächerverbindende Unterricht allerdings in dem Halbjahreskurs „Farbigkeit in der Natur“, in dem Physik, Chemie und Biologie die verschiedenen Aspekte der „Farbe“ miteinander verzahnen.
fächerverbindender Unterricht im Bereich der Naturwissenschaften in der Jahrgangsstufe 11: Die affinen Fächer Biologie und Chemie zeigen gerade im Oberstufenunterricht eine Vielzahl einheitlicher Auffassungen von der Natur. So werden viele molekularbiologische Forschungsergebnisse erst verständlich und nachvollziehbar, wenn sie sowohl aus biologischer als auch aus chemischer und physikalischer Sicht betrachtet werden. Aus dieser Überlegung heraus wurde für die Stufe 11 eine Abstimmung der Unterrichtsinhalte und der Zeitplanung entwickelt, die es ermöglichen, Synergien bei der Analyse von naturwissenschaftlichen Phänomenen zu nutzen.

Abschließend darf festgehalten werden, dass in sehr vielen Fächern bereits bewährte Konzepte zum fächerverbindenden Lernen weiter genutzt aber auch neue erprobt werden. Gewisse Notwendigkeiten zur Modifizierung haben sich aus der Umstellung der hausinternen Curricula im Hinblick auf die Anforderungen im Zentralabitur ergeben. Weitere Modifikationen bzw. die Notwendigkeit zur Entwicklung neuer Konzepte der Umsetzung des fächerverbindenden Arbeitens werden sich mit Blick auf die Schulzeitverkürzung auch für die Sek. I ergeben. Hier müssen sicherlich in den verschiedenen Fächergruppen bzw. in übergreifenden Arbeitsgruppen neue Modelle entwickelt werden.
(Auszug aus dem Schulprogramm )
  

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