Gymnasium Arnoldinum  
 
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Umsetzung des Schulprogramms


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Leistungsbewertung

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Grundsätze zur Leistungsbewertung

Die Bewertung von Schülerleistungen benötigt Grundsätze, die für das Arnoldinum wie folgt formuliert worden sind.
1. Leistung ist keine statische, sondern eine dynamische Größe, bei der man - grob - zwischen Fähigkeit (Disposition) und Bereitschaft (Motivation) unterscheiden sollte.
2. Bewertung von Leistung ist weder ein endgültiger noch ein objektiver Vorgang, sondern immer ein situationsabhängiges und bestenfalls intersubjektiv vermittelbares Verfahren. Leistungsbewertung stellt nie eine Disziplinierungsmethode dar und ist kein Verfahren zur Persönlichkeitsdiagnose, sondern sie gibt lediglich die nüchterne Rückmeldung über den jeweiligen individuellen Lernfortschritt.
3. Lernende und Lehrende müssen erfahren und ertragen, dass es individuelle Leistungsunterschiede gibt. Dieses Erfahren resultiert aus dem Erkennen der eigenen Stärken und Schwächen.
4. Schüler haben ein ausgeprägtes Gespür für eine gerechte Leistungsbewertung. Diese Fähigkeit kann durch Schulung verbessert werden und für die Selbst- und Fremdeinschätzung im Unterricht erbrachter Leistungen genutzt werden.
5. Lehrer sind als Erziehende auch Partner der Schüler. Beide verfolgen dieselben Ziele. Daher sollten Lehrer auch bereit sein, nicht nur selber Schüler zu erziehen, sondern sich auch einer Bewertung durch Schüler zu stellen.

Aus diesen Leitideen ergeben sich die folgenden Anforderungen an eine Leistungsbewertung (der SchülerInnen):
- Eine Bewertung von Schülerleistungen muss aus dem Blickwinkel ihrer Stärken und nicht aus dem ihrer Schwächen erfolgen.
- Eine Vielfalt von Verfahren zur Leistungsdarstellung müssen trainiert werden, damit SchülerInnen gemäß ihrer eigenen Lernstruktur Leistungen zeigen können.
- Die Schülereinstellung, dass Leistung Spaß macht und dass Leistungspräsentation ein positiver Wert ist, muss gefördert werden.
- Kriterien für eine Leistungsbewertung müssen transparent für die SchülerInnen sein.
- Den SchülerInnen muss vermittelt werden, dass Leistungsbewertung weder ein Gnaden- noch ein Strafakt ist.
- Das Vorkommen von leistungsstarken und von leistungsschwachen Lerngruppen bedingt ein Abweichen von einer Notengebung gemäß der Gaußschen Normalverteilung.
- Es muss allen am Lernprozess Beteiligten bewusst sein, dass Notengebung immer eine Annäherung an eine objektive Leistungsbewertung ist und dass rechnerische Quantifizierung immer den Eindruck einer Scheinobjektivität vermittelt.
- SchülerInnen müssen angeleitet werden, eigene und fremde Leistungen bewerten zu können. Die dazu benötigten Methoden können im Fachunterricht vermittelt werden oder auch Thema von speziellen Methodentrainings sein.

(Auszug aus dem Schulprogramm)
  

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