Medienkompetenztag

Was darf man, was darf man nicht im Internet?
Fünftklässler erlernen verantwortungsbewussten Umgang mit neuen Medien


Die Nutzer elektronischer Medien werden immer jünger. Weil heute schon viele Fünftklässler ein eigenes Smart-Phone besitzen, hat das Gymnasium Arnoldinum jetzt erstmals auch für diese Altersgruppe einen Medienkompetenztag angeboten, an dem die Mädchen und Jungen lernen können, verantwortungsbewusst und doch geschickt mit ihren Medien umzugehen. Dabei kooperierte die Schule mit einem Team aus Medienpädagogen der Evangelischen Jugendbildungsstätte Tecklenburg unter Leitung von Leo Cresnar, das von Jan Steinmüller (Streetworker der Stadt Steinfurt) und Janina Korporal (Schulsozialarbeiterin des Arnoldinums) unterstützt wurde. Bisher wurden immer erst die Sechstklässler mit diesem Lerninhalt bedacht.

Ein wichtiges Thema, das die Schülerinnen und Schüler mit den Pädagogen erörterten, war das sogenannte Cybermobbing. Welche Auswirkungen hat dies auf die Betroffenen? Warum mobben Menschen? Wieso ist es so schlimm, Mitläufer zu sein? Die Kinder erfuhren, an wen sie sich wenden können, wenn ihnen so etwas passiert.
In einem weiteren Themenblock wurden rechtliche Fragen besprochen. Darf ich einfach von jemandem Fotos machen und online stellen? Wie sieht es aus mit dem Urheberrecht? Abschließend dachten die Schüler über die verbreiteten Profilbilder nach. Was gebe ich über mich preis? Wie kann ein sicheres Selfie aussehen? Im Rahmen der Veranstaltung wurde dafür das neue Wort „Savie“ erfunden. Auch WhatsApp und die Möglichkeiten des Datenschutzes wurden angesprochen. Allerdings ist WhatsApp ein Thema, mit dem sich auch Eltern auseinandersetzen sollten. Für ihre Kinder sind die Schattenseiten der elektronischen Medien oft noch nicht im Horizont.

Medienkompetenztag


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