Eine Welt zum Staunen

Eine Welt zum Staunen
Klassen 5d und 5e besuchten Naturkundemuseum



Die Fünftklässler begaben sich auf eine spannende Erkundungstour durch die Erdgeschichte.

„Was wiegt wohl mehr: Alle Menschen auf der ganzen Erde oder alle Mikroorganismen (wie z.B. Plankton) in den Weltmeeren?“ - „Warum sind Ozeane am Rand sogar tiefer als in der Mitte?“ - „Wozu erzeugt der Bügeleisenfisch mit seiner silbernen Bauchplatte Licht?“

Diese und viele andere Fragen erforschten die Schüler und Schülerinnen der Klassen 5d und 5e mit ihren Lehrerinnen im Naturkundemuseum in Münster. Dort besuchten sie die aktuelle Ausstellung „Leben in der Dunkelheit“. Während die Klasse 5d bei einer lebhaften und spannenden pädagogischen Museumsführung entdeckte, wie unterschiedlich dunkel es in der Tiefsee ist und wie dort trotzdem unglaublich vielfältiges Leben möglich ist, probierte die 5e aus, wie es ist, wenn man sich in der Dunkelheit auf andere Sinne als das Sehen verlassen muss. Sie lernten verschiedene Möglichkeiten kennen, wie Tiere und Menschen sich an das Leben nachts, unter der Erde oder in Höhlen anpassen, und erspürten auch den Gruselfaktor der Dunkelheit.
Nach der Führung ließen es sich die insgesamt 53 Jungen und Mädchen nicht nehmen, sich im Rahmen ihrer freien Besichtigung noch die U-Boote, die Dinosaurier, die Mammuts, das Skelett eines Pottwals und andere selbstgewählte Highlights anzuschauen.

Doch schnell war es Zeit für die Vorstellung „Vom Urknall zum Menschen“ im Planetarium. In einer kosmischen Zeitreise erfuhren die Schüler und Schülerinnen, wie sich unser Universum in den letzten 13,8 Milliarden Jahren (!) entwickelt hat: Wie eigentlich Sterne gebildet werden, wie unsere Erde durch einen zufälligen Zusammenstoß mit einem anderen Planeten entstanden ist, dass das Leben auf unserem Planeten durch das Interagieren von Zellen entstand…

Die Tatsache, dass wir Menschen – rein kosmisch gesehen – eigentlich erst seit ganz, ganz kurzer Zeit auf der Erde anwesend sein dürfen, sowie die offene Frage am Ende der Vorstellung, wie es in den nächsten kosmischen „Sekunden“ wohl mit uns und unserer Erde weitergehen wird, entließ so manchen Schüler und auch die Lehrerinnen recht nachdenklich und tief beeindruckt aus der Vorstellung.

Annick Keppens


Wie lebten die Menschen in den Höhlen der Frühgeschichte?


Was kann unser Geruchsinn alles wahrnehmen?



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