Gymnasium Arnoldinum  
 
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Missio-Truck



Der Truck auf dem Pausenhof war eine Attraktion – für jüngere und ältere Schüler.

Missio-Truck eröffnete neuen Blick auf das Thema Flucht


Am 3.9. staunten unsere Schüler nicht schlecht: Auf dem Schulhof hatte sich ein großer, bunter Truck platziert. Der „Missio-Truck“ aus Aachen weckte sogleich die Aufmerksamkeit. Was steckte dahinter?
Flucht - Millionen Menschen fliehen weltweit vor Verfolgung, Menschenrechtsverletzungen, Krieg, Katastrophen und Hunger. Weil ihr Schicksal jedoch fern vom Alltag der meisten Jugendlichen in Deutschland ist, schickt das katholische Hilfswerk „missio“ diesen Lkw auf Reisen. In seinem Innern findet sich eine multimediale Ausstellung und Erfahrungswelt zum Thema „Menschen auf der Flucht. Weltweit“. Am Beispiel von Bürgerkriegsflüchtlingen im Ostkongo sollen jugendliche Besucherinnen und Besucher auch am Arnoldinum für das aktuelle Thema sensibilisiert werden.

Bei Betreten der Ausstellung wurden die Schüler unmittelbar mit einer fremden Welt konfrontiert.



Im Inneren des Trucks konnte man mit allen Sinnen erspüren, was es heißt, auf der Flucht zu sein.

Es fanden sich authentische Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände aus dem Kongo im Truck. Filme zeigten, wie Menschen ihre Lebenswelt verlassen müssen. „Wie würdest du reagieren?“, so die provokante Frage am Schluss. „Was würdest du mitnehmen?“
Die beiden Bildungsreferenten von „missio“ Julian Brummelte und Manuela Voosen informierten darüber hinaus im Unterricht der Fächer Erdkunde, Sozialwissenschaften und Religion über Ursachen und Hintergründe von Flucht und Vertreibung. Das Handy kam ins Spiel. Ein Film informierte über die Problematik des Coltan-Abbaus im Ostkongo. Coltan ist ein wichtiger Bestandteil eines jeden Handys. Deutlich wurde dabei, dass jede/r auch selbst etwas in der Hand hat, die Lebensbedingungen im Kongo zu beeinflussen: Nachhaltigkeit ist das Stichwort. Das Smartphone oder Handy muss nicht alle zwei Jahre ausgetauscht werden und das alte Gerät kann zum Recycling weitergeleitet werden. Auch das Fairphone kann eine Alternative sein.
Die Schülerinnen und Schüler des Arnoldinum waren sehr interessiert. „Auch in den Pausen kamen viele und schauten sich die Ausstellung an – eine große Resonanz!“, so Julian Brummelte.
Der Missio-Truck schaffte es auf originelle und einfühlsame Weise, Schüler zu motivieren, ihr Konsumverhalten zu überdenken und weitete gleichzeitig die Perspektive beim Thema Flucht.



Die Mitarbeiter des Missio-Trucks suchten auch im Unterricht das Gespräch mit den Schülern.



 
 

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