Gymnasium Arnoldinum  
 
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Go! to school-Preis 2004 für das Gymnasium Arnoldinum

Existenzgründung

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen
www.mwa.nrw.de

Go! to school-Preis 2004
Schartau prämiert Schulen für vorbildliche Projekte zum Thema Existenzgründung – Preisträger kommen aus Duisburg, Bielefeld, Steinfurt und Unna

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Das Ministerium für Wirtschaft und Arbeit teilt mit:

Vier Schulen aus Nordrhein-Westfalen sind heute mit dem Go! to school-Preis 2004 ausgezeichnet worden. “Mit dieser Auszeichnung wollen wir herausragende Ideen und Konzepte bekannter machen, mit denen Schülerinnen und Schüler im Unterricht für das Thema der unternehmerischen Selbstständigkeit begeistert werden. Damit ist
der Preis ein zentraler Baustein in der Strategie der Landesregierung, flächendeckend eine dynamische Kultur der Selbstständigkeit zu etablieren.“ Die vier Schulen kommen aus den vier Kategorien Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufsbildende Schule und Sonderschule. Schartau und eine Jury aus Wirtschafts- und Bildungsexperten prämierten die Brackweder Realschule aus Bielefeld, das Gymnasium Arnoldinum aus Steinfurt, das Hellweg Berufskolleg aus Unna sowie die Kopernikus Schule für Lernbehinderte aus Duisburg. Das Preisgeld von jeweils 2.000 Euro wollen die
Schulen in weitere Schülerfirmenprojekte investieren.
Angefangen bei Praktika und Planspielen über Projekte im Unterricht bis hin zu Gründungs-Werkstätten und Schülerfirmen vermitteln und fördern die Schulen Schlüsselqualifikationen wie unternehmerisches Denken und Handeln und wirtschaftliches Wissen. Entscheidend aus Sicht der Jury war das jeweilige Gesamtkonzept. Die ausgezeichneten Schulen hatten Fächer und Klassenstufen übergreifend das Thema Selbstständigkeit in den Unterricht integriert.
Schartau: „NRW ist schon jetzt Vorreiter unter den Bundesländern, wenn es gilt das Thema Selbstständigkeit in die Schulen zu tragen. Die prämierten Schulen zeigen auf beeindruckende Weise, wie facettenreich und unterschiedlich das Thema behandelt werden kann.“ Dies belebe den Schulunterricht, fördere Selbstständigkeit und Berufstauglichkeit der Schüler. Er wünsche sich, dass noch mehr Schulen diesen guten Beispielen folgen werden und sich an Projekten wie Go! to school oder Schülerfirmenwettbewerben beteiligen.
Go! to school (www.gotoschool.de) ist ein Projekt des Go! Gründungsnetzwerks NRW in Zusammenarbeit mit dem Wirtschafts- und dem Schulministerium, durchgeführt vom Institut der deutschen Wirtschaft. Das Projekt wird finanziert aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes NRW.

Informationen zu den Preisträgern:

Brackweder Realschule
Die Brackweder Realschule legt sehr viel Wert darauf, die Schlüsselqualifikationen Selbstverantwortung und Selbstständigkeit zu fördern und ihren Schülern zu vermitteln, wie wichtig diese für das spätere Berufsleben sind. Ab Klassenstufe 7 setzen sich die Schüler durch Praktika, Besuche in Unternehmen und Projekte im Unterricht konkret mit wirtschaftlichem Handeln und dem Aufbau von Unternehmen auseinander. In Klasse 7 und 8 werden die Schüler zum Beispiel durch Computersimulationen
und Planspiele im Politikunterricht an die Thematik herangeführt. In der 9. Klasse wird das bislang erworbene Wissen durch ein mehrwöchiges Betriebspraktikum vertieft. Die dort gesammelten Erfahrungen fließen im nächsten Schuljahr dann in die Entwicklung von unternehmerischen Konzepten ein. Auch außerhalb des Unterrichts können die Schüler durch die Teilnahme am Börsenspiel und an der StartUp-Werkstatt der Sparkasse weitere Erfahrungen sammeln. Zukünftig werden diese Angebote noch durch die geplanten Schülerfirmen wie beispielsweise im Schreibwaren- und Cateringbereich erweitert.

Gymnasium Arnoldinum
Das Gymnasium Arnoldinum zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass „Selbstständigkeit“ sowohl in Sekundarstufe I als auch in Sekundarstufe II durchgehend in verschiedenen Unterrichtsfächern thematisiert wird. Bis zur Klasse 10 liegt der Schwerpunkt eher auf der Vermittlung von Schlüsselqualifikationen und der Berufswahlorientierung. Zu diesem Zweck
werden zum Beispiel Bewerbungstrainings mit Hilfe externer Fachleute oder ein zweiwöchiges Schülerbetriebspraktikum durchgeführt. Ab Stufe 11 haben die Schüler dann auch die Möglichkeit, konkrete Erfahrungen im Bereich
Selbstständigkeit zu sammeln. Zum einen wird im Fach Sozialwissenschaften eine Unterrichtsreihe mit dem Thema „Wir gründen einen Betrieb – Merkmale marktwirtschaftlicher Strukturen und Prozesse“ durchgeführt, zum anderen können die Jugendlichen an verschiedenen Planspielen teilnehmen, wie beispielsweise dem Planspiel Börse, oder sie können in dem von Schülerinnen und Schülern geführten Café „Schuca“ mitarbeiten.

Hellweg Berufskolleg Unna
Am Hellweg Berufskolleg Unna wird zum einen die praxisnahe Vermittlung fachlicher Inhalte und zum anderen der Erfahrungsaustausch zwischen Schule und Wirtschaft groß geschrieben. Diese Ziele werden sowohl im Unterricht als auch in freiwilligen Schülerunternehmen umgesetzt. Als erstes Schülerunternehmen wurde der „IT-Crashkurs SAG“ gegründet. Dieses bietet ihr Schulungsangebot inzwischen auch anderen Schulen in der Region an. In Zukunft sollen noch weitere Schülerfirmen folgen. Unterstützt werden die Projekte durch verschiedene Maßnahmen. So stehen beispielsweise die Besichtigung von Betrieben und Institutionen oder die Beteiligung an Börsenspielen der FAZ oder der Sparkasse auf dem Lehrplan.

Schule Kopernikusstraße
An der Schule Kopernikusstraße – Sonderschule für Lernbehinderte – sollen von Beginn an arbeitsmarktspezifische Kompetenzen gefördert werden, um die berufliche Integration der Schülerinnen und Schüler zu verbessern. Um sie auf das Berufsleben vorzubereiten, ist die Mitarbeit in einem der fünf Schülerunternehmen ab der 8. Klasse obligatorisch. Diese Firmen werden zum Teil mit Hilfe von Kooperationspartnern geführt, wie zum Beispiel das Schülerunternehmen „Holz & Co.“ , das sehr eng mit einer ortsansässigen Tischlerei zusammenarbeitet. Darüber hinaus wird natürlich auch das Thema „Selbstständigkeit“ an der Schule Kopernikusstraße in den Unterricht integriert.


Weitere Informationen erteilt:
Korina Schulz – Go! to school – Gustav-Heinemann-Ufer 84–88 – 50968 Köln –Telefon: 02 21 / 49 81 734 - Telefax: 02 21 / 49 81 99 734 – E-Mail: presse@gotoschool.de

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