Teilnahme am Modellvorhaben "Selbstständige Schule.nrw"

Kooperationsvereinbarung für das Gymnasium Arnoldinum:
In der Kooperationsvereinbarung wird das gesamte Modellvorhaben der Selbstständigen Schule beschrieben und in seinen Grundzügen festgelegt. Die Kooperationsvereinbarung enthält neben der Präambel drei Hauptteile:
  • allgemeine Vereinbarungen, die das Modellvorhaben betreffen
  • regionale Vereinbarungen (Vereinbarungen, die die regionale Steuergruppe betreffen)
  • schulische Vereinbarungen, die direkt die teilnehmende Schule - das Gymnasium Arnoldinum - betreffen
Gesamttext der Kooperationsvereinbarung




Die Selbstständige Schule aus Sicht der Schüler
Wesentliches Kennzeichen der Selbstständigen Schule ist die Breite der Auswirkungen, in denen das Modellvorhaben im gesamten Schulleben wahrgenommen wird. So ist es nicht verwunderlich, dass sich nicht nur die Verantwortlichen dieses Projektes mit der Frage auseinandersetzen müssen, welche Konsequenzen im Hinblick auf eine Selbstständige Schule gezogen werden müssen, sondern auch die Schülerschaft sich eine dezidierte Meinung zur Selbstständigen Schule bildet.
Der Schülersprecher des Schuljahres 2003/2004 Stefan Rodine, der sich seit Beginn der Überlegungen zur Selbstständigen Schule im Jahr 2001 intensiv mit dem Modellvorhaben beschäftigt hat, schildert seine Auffassung zur Selbstständigen Schule:
"Was bedeutet die Selbstständige Schule für den Otto-Normal-Schüler? Merkt er überhaupt, dass es die Selbstständige Schule ist, die sein Schulumfeld und den Unterricht verändert?
Klar, als Schülervertreter (ob nun als Schülersprecher oder anderer Vertreter der Schülerschaft) wird man tagtäglich mit der so genannten Koop (Kooperationsvereinbarung) konfrontiert. ..."

Stefan Rodine: Die Selbstständige Schule aus Sicht der Schüler




Presseinformation Nr. 179, Steinfurt, 20.06.2006

Kreis Steinfurt, Pressereferentin, Tecklenburger Str. 10, 48565 Steinfurt
Telefon: (02551)69-2160, Telefax: 69-21 00
E-Mail: post@kreis-steinfurt.de, Internet: www.kreis-steinfurt.de

Neue Formen der Zusammenarbeit im Übergang zwischen den Schulformen - Koordinierung durch das Regionale Bildungsbüro beim Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt. Bald ist es wieder so weit. Ein ganzer Schuljahrgang verlässt nach dem vierten Schuljahr die Grundschule und freut sich auf einen Neustart nach den Sommerferien. Die neuen fünften Klassen an Haupt- und Realschulen und den Gymnasien nehmen dabei Kindern aus mehreren Grundschulen auf. Und schon geht es los mit den Problemen: Die einen sind in Mathe viel weiter als die anderen, im Deutschunterricht klaffen bei manchen Wissenslücken und auch in Englisch kommen Kinder mit sehr unterschiedlichen Vorkenntnissen zusammen.

Und diese Ungleichheit wächst mit: Nämlich wenn Schüler innerhalb der weiterführenden Schulen wechseln oder ein Berufskolleg besuchen wollen.

Um diesem Problem abzuhelfen, wurde jetzt das Regionale Bildungsbüro beim Kreis Steinfurt aktiv. Im Rahmen des Modellprojektes „Selbstständige Schule“ steht nun, in der zweiten Hälfte des auf sechs Jahre angelegten NRW-Vorhabens, die Kooperation der Schulen miteinander im Vordergrund. In einem besonderen Projekt werden in so genannten schulformübergreifenden Qualitätszirkeln in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch neue Formen der Zusammenarbeit sowohl inhaltlich als auch methodisch über Schulgrenzen hinweg erprobt.

Verschiedene Modellschulen im Kreis Steinfurt arbeiten bereits mit ihren Zubringerschulen zusammen, um für die Schüler den Übergang von einer Schulform in eine andere möglichst fließend zu gestalten.

Ziel des Projektes ist es, bis zum Ende des Schuljahres 2006/2007 durch den regelmäßigen Austausch von Grundschulen, Schulen der Sekundarstufe 1 und Berufskollegs verbindliche Absprachen zu treffen für ein erfolgreiches Übergangsmanagement.

Das Projekt wird koordiniert von Anne Sarrazin, pädagogische Mitarbeiterin im Regionalen Bildungsbüro des Kreises Steinfurt. Für Rückfragen ist sie erreichbar unter anne.sarrazin@kreis-steinfurt oder Tel. 0 25 51 / 69 21 47.



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