Gymnasium Arnoldinum  
 
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Und ewig locken Kilt und Whisky

Studienfahrt 2008 Schottland Die Leistungskurse Englisch und Pädagogik des Stufe 13 des Gymnasiums Arnoldinum unternahmen eine Studienfahrt nach Schottland. Die Fahrt ging über Rotterdam mit dem Fährschiff nach Hull in Nordengland und von dort mit dem Bus bis vor die Tore Glasgows. Dort in New Lanark besuchten wir die historische Textilfabrik des Robert Owen, die Anfang des 19. Jahrhunderts gegründet und zum sozialpolitischen Vorbild bis heute wurde. Erst vor wenigen Jahren wurde die Anlage restauriert und die ganze kleine Stadt zum Weltkulturerbe erklärt. Vorbildlich waren die freie Arztversorgung und das unentgeltliche Schulwesen. Die Schule war schon damals hell und licht und die Unterrichtsprinzipien waren Anschaulichkeit und Exemplarität. Selbst ein lebender Kaimann (kleines Krokodil) gehörten zur "Ausstattung" der Schule.

Nächstes Ziel war Inverness in den schottischen Highlands. Unterwegs wollte man noch dem Ungeheuer Nessie einen Besuch abstatten, aber Nessie hatte offensichtlich keinen Appetit auf die Steinfurter und zeigte sich nicht. Auf der Fahrt nach Edinburgh wurde der Glenfiddich Whisky Distillery ein Besuch abgestattet. Sie ist eine von 37 am Spey River. Der Geruch der Gärung, der Maische, erinnerte an die heimische Rolinck Brauerei, ist doch die erste Produktionsstufe beim Whiskey vergleichhbar mit der Bierproduktion.

Edinburgh war jedoch zweifellos der Höhepunkt der Reise, dies jedoch nicht nur wegen der wunderschönen Lage an der Nordsee und dem Firth of Forth, sondern auch wegen der uralten Burg oberhalb der Altstadt. Wir verbrachten dort zwei Tage in der Hauptstadt Schottlands, mitten in der Altstadt. Über Edinburgh gibt es zahllose unheimliche Geschichten. Eine davon ist die über die sogenannten "body snatchers", die Leichengreifer: Edinburgh hat eine berühmte alte Universität und die Anatomie benötigte einen regelmäßigen "Leichennachschub" für die Ausbildung der Studenten. Zwei Männer hatten sich auf diese Aufgabe spezialisiert. Der Bedarf wurde immer größer. Zunächst gruben die Männer frisch bestattete Personen aus, schließlich ermordeten sie Obdachlose und Personen, die keiner zu vermissen schien. Die Sache flog natürlich auf und unter großem Gejohle wurden die beiden Männer auf dem "Grassmarket" hingerichtet.

Edinburgh ist Wissenschaftsstadt mit 3 Universitäten und vier Colleges, darunter Hochschulen für Musik und Kunst. Die Schüler begaben sich auf die Fährten von David Hume, dem großen Philosophen des 18. Jahrhunderts, und Charles Darwin, der wichtige Studienjahre dort an der Universität verbrachte.

Auf dem Rückweg zur Fähre nach Hull machten wir noch einen Abstecher an den Hadrian's Wall, eine Art schottischer Limes, den die Römer gegen die Vorfahren der Schotten, die Pikten, einst errichteten. Aus der Ferne wurde auch noch ein Blick auf Holy Island geworfen, eine Klosterinsel vor der Küste Nordenglands. Von hier starteten zahlreiche Missionare nach Germanien, um dort ihre noch heidnischen Verwandten, unsere Vorfahren, zum Christentum zu bekehren.

Nach einer langen Fährpassage über Nacht kamen die Schüler und Schülerinnen ermüdet aber an Erlebnissen und Erfahrungen bereichert am nächsten Morgen in Rotterdam an, von wo es sofort zurück zum Arnoldinum ging.

 
 

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