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Studienfahrten in der Sekundarstufe II

- Studienfahrten sind unterrichtsgebundene Kursfahrten und als solche Möglichkeiten und Gelegenheiten für außerschulischen Unterricht, der im schulischen Kursunterricht vor- und nachbereitet wird. Sie erwachsen in der Regel aus dem Leistungskursunterricht und bleiben inhaltlich daran gebunden.
- „Mischkurs“-Fahrten sind bei Affinität der beteiligten Fächer und fachlicher Kooperationsbereitschaft der TeilnehmerInnen sinnvoll und möglich. Sie haben sich in den letzten Jahren aus Kostengründen und unter stärkerer Favorisierung des fächerverbindenden Arbeitens etabliert. Der fächerverbindende Ansatz bietet die Möglichkeit einer gezielten und intensiven Vorbereitung der Fahrt bei einer breiten Schülerbeteiligung, stärkt das vernetzte Denken und öffnet den Blick für neue Details. Methodisches Arbeiten in dem einen Fach kann die Erkenntnisgewinnung im anderen unterstützen.
- Studienfahrten werden im Leistungskursunterricht gemeinsam von den TeilnehmerInnen und Leistungskurslehrerinnen und -lehrern inhaltlich und organisatorisch vorbereitet. Bei „Mischkurs“-Fahrten müssen im Sinne des eigenverantwortlichen Arbeitens Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II sich in kleinen Gruppen kursübergreifend organisieren und Teile der Fahrt thematisch vorbereiten, nachdem auf gemeinsamen Veranstaltungen - und da bietet sich der sogenannte „Weiße Fleck“ an - die Akzente, die bei der Fahrt gesetzt werden sollen, festgelegt worden sind. Letzteres gilt auch für die Nachbereitung einer solchen fächerverbindenden Fahrt, wobei hier eher die Präsentation eines gemeinsam erarbeiteten Produktes im Vordergrund steht.
- Die Lernerfolge einer Studienfahrt werden im Kursunterricht überprüft.
Studienfahrten stehen nicht in Konkurrenz zum „normalen“ Kursunterricht, sondern sind Teil desselben und bereichern ihn.
- Studienfahrten ermöglichen mehr Lebens- und Praxisnähe, unmittelbare Anschauung und die Erweiterung des Erfahrungshorizonts.
- Studienfahrten ins Ausland sollen als Instrument der Völkerverständigung genutzt werden. Sie bieten die Gelegenheit, Menschen verschiedenartigster Sprachen, Religionen, politischer Richtungen und wirtschaftlicher Stellungen kennen zu lernen. Sie ermöglichen (inter-)kulturelles Lernen, fördern das Verstehen von Andersheit und vermitteln so die Notwendigkeit von Toleranz. Die Studienfahrten sind ausdrücklich auf diese Lernziele hin anzulegen.
- Studienfahrten sind für ganzheitliches Lernen unverzichtbar. Sie führen zu Begegnungen, wobei Begegnungen nicht nur auf Menschen, sondern auch auf Natur, Geschichte und Kultur bezogen sind.
- Studienfahrten treten von vorneherein nicht in Konkurrenz zum Angebot von touristischen Jugendferienreisen, sie sollen eine Alternative zum Massentourismus darstellen.
- Studienfahrten leisten darüber hinaus einen erheblichen Beitrag zum sozialen Lernen. Die Verantwortung bei der Organisation der gemeinsamen Planung und Vorbereitung der Reise, die geforderte Rücksichtnahme aufeinander - bei fächerverbindenden Fahrten darf kein Kurs zu kurz kommen - und die Tagesgestaltung im Kursverband bzw. in der kursübergreifenden Gruppe prägen das Sozialverhalten entscheidend. SchülerInnen gewinnen bei solchen Schulveranstaltungen neue Erfahrungen; das gegenseitige Verstehen im Kurs und zum Teil auch auf Stufenebene wird erheblich gefördert, ebenso wie der Gemeinschaftssinn und die Bereitschaft sich für andere einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen.

(Auszug aus dem Schulprogramm)

Studienfahrt Gardasee 2009 Bericht von der Studienfahrt 2009 zum Gardasee







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